Samanovic Topscorer
Basketballer erreichen mit Glück das Achtelfinale
Marek Bienkowski sorgte gegen die klassentieferen Adler erst 0,9 Sekunden vor der Schlusssirene für den entscheidenden Korb. Zwei Minuten vor dem Ende der Partie lagen die Werner – ohne den verletzten Gunther Zajic angetreten – sogar mit acht Punkten zurück (55:63).
„Das war ein echter Krimi“, meinte TV-Trainer Ivan Rosic und klang ein wenig mitgenommen, denn: „Wir hätten das hier genauso gut verlieren können.“
Nicht Bottroper Stärke, sondern eine große Portion Werner Überheblichkeit waren für den engen Ausgang des Spiels verantwortlich. „Das war mangelnde Einstellung. Die haben gedacht, die Aufgabe löst sich von alleine“, kritisierte Rosic seine Spieler.
Am Ende rissen zwei Jungspunde die Partie noch herum. Als Cajus Cramer und Lukas Mersch in der Schlussphase ins Spiel kamen, ebneten sie mit aggressivem Spiel den Weg zum Sieg. Ivan Rosic: „So haben sie in der Defense Bottroper Ballverluste provoziert.“
Als die Gastgeber 60 Sekunden vor dem Ende immer noch mit vier Punkten führten (63:59), behielten die beiden Youngster auch die Nerven. Zunächst verwandelte Cajus Cramer zwei Freiwürfe, dann traf Lukas Mersch und verkürzte auf 63:64. Routinier Bienkowski schockte schließlich die Gastgeber mit dem entscheidenden Korb in der Schlusssekunde. „Diesmal hatten wir das Glück, das uns in den letzten Monaten so gefehlt hat“, meinte Rosic.
TV Werne: Henke 2, Meinert 13, Mersch 4, Cramer 5, Kufuor 4, Nolte 2, König, Freienstein 5, Bienkowski 6, Samanovic 24, Altmeyer
Kategorie:
1. Herren (1RLH)
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Veröffentlicht
am 25.11.2011 um 09:40 Uhr.