Debüt gegen Münster
Christoph Henke wieder "Werner"

Christoph Henke kehrt als Spieler zum TV Werne zurück. Bereits am kommenden Samstag dürfte der Aufbauspieler als Backup für den kanadischen Point Guard Matthew Curtis auf der Bank sitzen – im Regionalliga-Derby daheim gegen seinen ehemaligen Verein UBC Münster.

(WA) - Am Montagabend nahm Henke, der gerade seine Masterarbeit beendet hat, das Training mit dem erweiterten Kader von Ivan Rosic wieder auf. Zuletzt hatte sich Henke in Werne ein bisschen fit gehalten, nachdem er im Dezember im Zuge des Trainerwechsels den ambitionierten Landesligisten SSV Hamm verlassen hatte. „Er hat zwar zuletzt zwei Jahre Landesliga gespielt, aber ich denke doch, dass er uns helfen kann“, sagt der sportliche Leiter, Jens König. Dies nicht nur mit Blick auf die Liga. Schließlich steht der TV Werne noch im Halbfinale um den Westdeutschen Pokal.

Henke, ein Werner Eigengewächs, hat für den TV Werne auch schon in der 1. Regionalliga gespielt. Mitte des Jahrzehnts hatte er sich dem UBC Münster angeschlossen und dort mit zwei weiteren Ex-Wernern, Federico Cozzo und Marek Bienkowski, gespielt.

Spielberechtigt ist Henke, da er alle Formalitäten mit dem Verein noch vor dem Ende der Wechselfrist am 31. Januar erledigt hatte. „Seine Verpflichtung macht nur Sinn. Er kann Matt entlasten. Und wenn der mal ausfällt, kann Christoph eine wichtige Größe werden“, sagt Jens König. Besonders aufgefallen ist es den Wernern am vergangenen Samstag, als Matthew Curtis hoch foulbelastet war und die Frage aufkam, wie er im Falle eines Falles zu ersetzen sei.

Dafür ist eigentlich Trevor Wittwer zu vorgesehen, doch dem zuletzt überragenden US-Amerikaner würde durch den Wechsel von der Forward- auf die Guardposition viel Wirkung genommen.

Klar, dass seit gestern das Derby gegen Münster das Handeln bei den Werner Basketballern bestimmt. „Götz Rohdewald steht da schon unter Druck, er muss Ergebnisse liefern“, sagt Jens König. Am vergangenen Wochenende gelang dies mit dem Erfolg beim Tabellenführer in Bochum – mit einer starken Leistung, wie die Münsteraner Medien einmütig berichten.

Die Werner wollen natürlich versuchen, vor eigenem Publikum ihre Serie fortzusetzen. Sie führen – noch ohne Niederlage – die Rückrundentabelle an. „Das überrascht uns selbst“, sagt Jens König, der Münster zum Favoriten macht. Aber die Liga zeigt's: abgesehen von Velbert und Dortmund kann jeder jeden besiegen.

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1. Herren (1RLH)

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Veröffentlicht

am 08.02.2011 um 18:36 Uhr.

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