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Ein Verein unter dem Dach des
TV Werne von 1903 e. V. |
Stellungnahme des Vorstands zu aktuellen Vorgängen
Ungekürzte Fassung der auch in RN und WA veröffentlichten Form Christoph LurseDer Trainer der ersten Damen und des U17wI-Teams wurde vom Verein weder entlassen noch hat man ihn - wie behauptet wurde - „erfolgreich vergrault“. Erst recht wurden ihm nicht „so lange Knüppel zwischen die Beine geworfen, bis er das Handtuch“ warf:Umgekehrt hatte Christoph Lurse, ohne dass dies mit dem Vorstand abgestimmt gewesen wäre und ohne den Vorstand zu informieren, zum Jahreswechsel den Spielerinnen der u 18 w per E-Mail mitgeteilt, er werde ab sofort anstelle von Aaron Tramaine deren Training übernehmen. Nachdem der Vorstand hiervon erfuhr, blieb es dabei, dass die u 18 w vom Aaron Tramaine trainiert wurden. Gleichwohl einigten sich aber Vorstand und Trainer Anfang März auf eine Verlängerung dessen Engagements. Dem Wunsch des Trainers entsprechend konnte für die erste Damenmannschaft auch ein dritter Trainingstermin organisiert werden. Am 28. April erklärte Christoph Lurse dann, dass er ab sofort nicht mehr als Trainer für den TV Werne tätig werde. U 17 weiblichNach dem Weggang ihres Trainers meldeten sich vier Spielerinnen der U17wI beim TV Werne ab. Sie trainieren nun unter Christoph Lurse beim TSV Hagen 1860. Dem TV Werne stehen damit nur noch acht Spielerinnen aus diesem Kader zur Verfügung.Weil es aber gänzlich unmöglich ist, mit nur acht Spielerinnen in eine Saison zu gehen, wurde es unumgänglich, die u 17 w für die nächste Saison eben nicht mehr für die NRW-Liga, sondern für die Regionalliga und damit eine Liga tiefer zu melden. Gerade dadurch bleibt aber allen U17-Spielerinnen die Möglichkeit erhalten, auch in der kommenden Saison auf WBV-Ebene zu spielen. Auswärtige SpielerEs wird immer wieder gefordert, insbesondere die erste Herrenmannschaft nur mit Werner Spielern zu besetzen.Nach der Satzung des TV Werne 03 Basketball ist einziger Zweck des Vereins „die Förderung und Ausübung des Basketballsports sowie des-sen Jugendpflege“. In der Satzung des TV findet sich indes keine Bestimmung, die den Verein verpflichtet, heimischen Spielerinnen und Spielern vor anderen diese Förderung zukommen zu lassen. Eine solche Regelung wäre nicht nur mit den Grundprinzipien einer offenen Gesellschaft und der Idee des Sports unvereinbar, sie wäre auch nicht umsetzbar: Wie wollte man eine Abgrenzung von heimischen und nicht heimischen Spielern vornehmen? Gilt hier die Stadt-grenze, zählen Nachbargemeinden noch zum heimischen Einzugsgebiet, dürfen Austauschschüler mitspielen? Dabei wird nicht verkannt, dass die vorgegebene und angestrebte Förderung des Basketballsports nur aus einem lebendigen Verein heraus umgesetzt werden kann. Wichtig ist dabei in erster Linie, dass sich die Spieler mit ihrem Verein, dessen Mannschaften und Zielen identifizieren. Das geschieht in der Tat nicht, wenn sich ein Team nur als eine Zweckgemeinschaft auf Zeit versteht. Eine gewisse Kontinuität im Spielerbereich ist daher unabdingbar. Neue Impulse durch Verstärkung von außen sind dabei aber durchaus willkommen und unabdingbare Voraussetzung dafür, dass in Werne Basketball wie bislang auf hohem Niveau präsentiert wird. Dies bietet für die durchaus zahlreichen Werner Talente (zuletzt Lukas Mersch, Hein Overmann, Frederik Meinert) den Vorteil, dass sie, um in der Regionalliga zu spielen, beim TV Werne bleiben können, also nicht zu einem höher spielenden Verein wechseln müssen. Durch dieses Konzept wird im Übrigen kein Wer-ner Spieler verdrängt. Allenfalls kommt er nicht in der ersten, sondern in der zweiten Mann-schaft zu Einsatz. Vielmehr wird durch dieses Konzept erreicht, dass jeder Spieler auf dem höchsten seinem Talent entsprechenden Niveau zum Einsatz kommt. Hier scheint der Hinweis angebracht zu sein, dass auch die erste Damenmannschaft in der vergangenen Saison mit mehreren auswärtigen Spielerinnen angetreten ist, um den Klassener-halt in der Oberliga nicht zu gefährden. Bean-standet wurde der Einsatz auswärtiger Spielerinnen, soweit das Damenteam betroffen war, im Übrigen noch nie. Schließlich gelingt es durch attraktive Spiele vor großer Kulisse bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für den Basketballsport zu wecken und sie somit an diesen Sport heranzuführen. Unsere TrainerSowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft werden einheimische und auswärtige Spieler Senioren- und Jugendmannschaften trainieren.In der vergangenen Saison hat Trevor Wittwer (1. Herren) das zweite Herrenteam zum Aufstieg in die Landesliga geführt. Mit Tramaine Aaron (ebenfalls 1. Herren) wurde die U18w ungeschlagen Meister in der Regionalliga. Wittwer und Aaron waren bereits in den USA am College als Trainer aktiv. Ihre Qualifikation dürfte außer Frage stehen und findet durch den Erfolg ihrer Teams Bestätigung. Dass Spieler einer Mannschaft andere Teams aus dem Verein trainieren, trägt auch dazu bei, den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Mannschaften und die Identifikation der Spieler mit dem TV Werne Basketball zu fördern. EinkäufeAuswärtige Spieler wurden und werden nicht „eingekauft“. Richtig ist vielmehr, dass Sponsoren verschiedenen Spielern den Aufenthalt in Werne ermöglicht haben.Die drei Amerikaner, die in der letzten Saison für den TV gespielt haben, verfügten jeweils über ein Universitätsexamen und waren in einem Betrieb als Praktikanten tätig. NachwuchsförderungSofern der Vorwurf erhoben wurde, der Verein räume der Förderung junger Spielerinnen und Spielern keine Priorität ein, vielmehr wolle der Vorstand gar nicht, dass sich Spielerinnen weiter entwickeln, so sprechen schon die Fakten dagegen:Im TV Werne Basketball spielten in der vergangenen Saison sieben Jugendmannschaften auf WBV-Niveau, weitere zwei Teams in der Kreisliga. Kein Verein im Kreis Unna, den Nachbargemeinden und darüber hinaus hat auch nur annähernd so viele Jugendmannschaften und diese auf einem so hohen Niveau gemeldet wie der TV. So kamen die Konkurrentinnen der U18w in der Regionalliga aus Paderborn, Soest, Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Voerde, Dortmund, Hagen und Bochum. Die U16w hatte - mit Ausnahme von Schwerte - in der Regionalliga keine Konkurrenz aus der Nachbarschaft, sondern spielte gegen Teams aus Bochum, Hagen, Gelsenkirchen, Bielefeld, Mühlheim, Recklinghausen, Dorsten, Herkenrath und Bochum. Auch im weiblichen Seniorenbereich finden sich sowohl in der Ober- als auch in der Landesliga die nächsten Vereine erst in Dortmund und in Münster. BeiträgeDass die Mitgliedsbeiträge bei TV Werne Basketball über denen anderer Abteilungen liegen, ist darauf zurückzuführen, dass die überwiegende Anzahl der Basketballteams auf Landesebene spielt. Dort sind erheblich höhere Schiedsrichtergebühren zu zahlen und es entstehen deutlich höhere Kosten als dies in der Kreisliga der Fall ist.Im Übrigen macht der Unterschied zwischen den Basketball- und den Handballbeiträgen nicht, wie in einem Leserbrief behauptet wurde, 6,50 € aus, sondern liegt zwischen 2,50 € und 3,50 € im Monat. Der Höchstbeitrag für einen Jugendlichen im TV Werne Basketball ist auf 10,00 € begrenzt. Deutlich mehr muss bei Vereinen gezahlt wer-den, die dem Leistungssport eindeutig den Vorrang gegenüber dem Breitensport einräumen. So muss ein 14-jähriger beim TV 1860 Hagen monatlich schon 15,75 € aufbringen. KommunikationEs soll durchaus nicht bestritten werden, dass es im Bereich der vereinsinternen Kommunikation gelegentlich Defizite gegeben hat. Kommunikation stellt sich aber nicht als Einbahnstraße dar, sondern bedingt den wechselseitigen Austausch von Informationen, so dass einseitige Schuldzuweisungen unangebracht sein dürften.Seitens des Vorstands wird jedenfalls ständig daran gearbeitet, die organisatorischen Voraussetzungen für einen schnellen Informationsaustausch innerhalb des Vereins zu verbessern. Insbesondere können durch die Optimierung der Datenverwaltung künftig alle wichtigen Informationen per E-Mail sofort und gezielt an die jeweils betroffenen Spieler, Mannschaften, Trainer oder Schiedsrichter weitergegeben werden. JahreshauptversammlungWenn - wie zuletzt am 05. Juni 2009 geschehen - der Vorstand per Leserbrief aufgefordert wird, „endlich zu gehen“, so ist daran zu erinnern, dass es für die Abwahl des Vorstands ein demokratisch legitimiertes Forum gibt, nämlich die Jahreshauptversammlung. Genau diese fand zehn Tage vorher satt, nämlich am 26. Mai 2009. Dabei stand satzungsgemäß die Position des zweiten Vorsitzenden zur Wahl an. Der bisherige zweite Vorsitzende wurde bei drei Enthaltungen und ohne Gegenstimme wiedergewählt.
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