"Habe leider keine Wurstfabrik"
König reagiert auf Kritik - Saisoneröffnung am Samstag
In den gängigen Internetforen wird die Stimmung schon hoch gekocht. Der TV Werne wird auf Grund seiner Personalpolitik mit den beiden US-Boys als "Legionärstruppe" bezeichnet, der Sportliche Leiter Jens König als "Uli Hoeneß der 2. Regionalliga" tituliert. König selbst nimmt die Kritik an der Vereinsstrategie gelassen auf: "Leider habe ich keine Wurstfabrik so wie der Bayern-Manager. Ich kann das ganze Gequatsche nicht verstehen."
Die TV-Basketballer verfolgen zwei Strategien mit dem eingeschlagenen Kurs. "Zum einen wollen wir das Interesse der Werner am Basketball, das sich zuletzt zurückentwickelt hat, wieder aufwecken. Andererseits sollen unsere talentierten Nachwuchsspieler im Schatten der Führungsspieler reifen", erklärt Jens König. Mit den US-Amerikanern Jamal Ward und Chris Powell habe man "außergewöhnliche Korbjäger" verpflichtet. Potenzial, wie man "es noch nie in Werne gesehen" habe.
Auch die Rückkehr der ehemaligen TVer Christoph Henke, Marek Bienkowski und Federico Cozzo mit dem UBC Münster hängt der Sportliche Leiter bewusst tief: "Ich habe schon dem Kollegen einer Münsteraner Zeitung gesagt, dass das Schnee von gestern sei." Das Wichtigste aus Königs Sicht: "Wir hoffen auf ein hochinteressantes Basketballspiel und wollen dem Favoriten aus der Domstadt lange Paroli bieten." Das Werner Publikum kann sich dann nicht nur auf die Ausnahmespieler Ward und Powell freuen.
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1. Herren (2RL2H)
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Veröffentlicht
am 31.08.2007 um 17:20 Uhr.
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König Saisoneröffnung UBC Münster
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