Werner Talent beim Vier-Nationen-Tunier für Deutschland aktiv
U18-Nationalspieler: Max Schulze Pals

U18-Nationalmannschaft. Den Adler auf der Brust. Viele können das nicht von sich behaupten – einer schon: Der Werner Basketballer Max Schulze-Pals nahm am Wochenende am Vier-Nationen-Turnier in Spanien teil.

Die beiden Artikel zu diesem Thema stammen aus den Westfälischen Nachrichten (Seite 1) und den Ruhr Nachrichten (Seite 2).

Von Philipp Struhkamp.

„Das war echt super. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht“, freute sich das Nachwuchstalent. Er ist nicht nur für den TV Werne spielberechtigt, sondern spielt auch für die U18 von Phoenix Hagen und hat sich bis in die Nationalmannschaft durchgebissen. Ob er auch in Zukunft im Konzert der ganz Großen mitmischen kann, werden die nächsten Monate zeigen.

Von den Leistungen bei Werne und Hagen aufmerksam geworden holte ihn Bundestrainer Kay Blümel zum „testen“ in die Mannschaft und machte ihm nach ansprechenden Leistungen Hoffnungen auf weitere Einsätze – auch bei der Europameisterschaft in diesem Jahr. „Das ist mein nächstes großes Ziel“, so Schulze-Pals.

Bei den vielen Erfahrungen, die er gemacht hat, traten die Ergebnisse erstmal in den Hintergrund – waren aber schnell wieder present: „Im ersten Spiel war der Trainer ganz zufrieden, das Zweite war ziemlich schlecht“, analysierte der 17-jährige. Gegen den amtierenden Europameister Spanien hielten die Deutschen gut mit und brachten den Gastgeber dabei sogar an den Rand einer Niederlage. Am Ende musste sich das Team, das mit vier Neulingen angereist war, aber der Erfahrung von Spanien beugen (75:82). Max Schulze-Pals spielte dabei 10 Minuten – musste auf seine ersten Punkte aber bis zum Spiel gegen die Türkei warten. Dort gelangen ihm derer fünf und eine lange Einsatzzeit von 15 Minuten. Das Ergebnis (64:81) war zwar nicht so gut, aber der 2,01-Meter-Hüne ließ sich die Laune nicht verderben: „Das Team war sehr gut und auch das Training hat Spaß gemacht.“ Im abschließenden Spiel gegen Kroatien kam er nur kurz zum Einsatz: „Der Trainer wollte das Spiel unbedingt gewinnen und hat die spielen lassen, die er schon gut kennt. Das war ja erst meine Premiere“, so Schulze-Pals. Immerhin schaffte er in fünf Minuten zwei Punkte. Deutschland gewann 77:64. Von seinen Mitspielern kannte er nur Robert Huelsewede von Paderborn. „Gegen ihn habe ich schon mal gespielt“, aber von Anlaufschwierigkeiten konnte keine Rede sein: „Das Team war super.“

„Ich habe die Hoffnung auch bei den nächsten großen Turnieren dabei zu sein – aber dafür muss ich weiter hart arbeiten. Der Trainer meinte, dass ich es schaffen könnte.“ Einen festen Platz im Team hat keiner. Ein Try-Out-Wochenende wird demnächst entscheiden, wer bei dem prestigeträchtigen Albert Schweitzer Turnier in den Osterferien teilnimmt. Dort würde Schulze-Pals dann auch auf die USA treffen, und im Sommer steht die Europameisterschaft in Griechenland an…

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Veröffentlichung

am 01.01.2008 um 18:06 Uhr

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