TV Werne - DJK Adl. Bottrop: 27.10., 19:30 Uhr
Der TV Werne empfängt das Kellerkind Adler Bottrop

Traditionell verliert man nicht zu Sim Jü", sagt TV-Trainer Volker Kaiser vor dem Duell mit dem Kellerkind aus Bottrop. Und in diesem Jahr kommt zu diesem Umstand noch hinzu, dass die Gäste mit den drei ehemaligen TVern Nils Eiffler, Micki Bredenbeck und Jan König auflaufen - da ist eine unliebsame Überraschung zum größten Volksfest an der Lippe nicht gerne gesehen.

"Die Jungs haben sich dazu entschieden, da hinzugehen", will der TV-Coach nicht weiter auf die Rückkehr des Trios an alter Wirkungsstätte eingehen. Und auch deren Trainer Dejan Petrov kommt heute Abend im Rahmen der Partie des 8. Spieltages in die Lippestadt zurück.

Sportlich musste der TV-Trainer unter der Woche erst einmal das 62:97-Debakel aus der Vorwoche in Lüdenscheid verdauen. "Nach der letzten Woche wollen wir mal wieder sehen, dass wir 40 Minuten diszipliniert spielen, vor allem in der Verteidigung", wünscht sich Volker Kaiser. Ein ganz wichtiger Aspekt dabei ist, dass mit dem US-Amerikaner Jamal Ward ein Akteur nicht mehr dabei ist, der sich um alles auf dem Parkett kümmerte, aber bloß nicht um die Defense. "Er ist weg, soweit ich weiß. Ich habe ihn seit letzten Samstag nicht mehr gesehen", erläutert Kaiser die Personalie.

Welche sportlichen Ziele der erst zu Saisonbeginn zum TV Werne gekommene Ward nun hegt, ist unbekannt. Die Position des fast ausschließlich offensiv agierenden Amerikaners soll Vladimir Kripokavic, dem in Lüdenscheid bei seiner Premiere noch die Bindung zu seinen Mitspielern fehlte, übernehmen. "Der ,Vladi' wird das schon regeln", ist Kaiser überzeugt.

Fraglich ist zudem der Einsatz von Center David Niehüser aus privaten Gründen und das Talent Max Schulze Pals fehlte unter der Woche beim Training. Vor dem Gegner, der mit 4:10 Punkten einen Rang vor einem Abstiegsplatz geführt wird, hat Kaiser durchaus Respekt. "Wir dürfen Bottrop nicht ins Laufen kommen lassen", warnt Kaiser vor der "Run and Gun"-Mentalität der Adler aus dem nördlichen Ruhrgebiet. "Wenn die heiß laufen, dann treffen die in wenigen Sekunden aus allen Lagen", betont Kaiser noch einmal mit Nachdruck seinen Wunsch nach mehr Zuverlässigkeit und weniger Durchlässigkeit in der Abwehr.

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1. Herren (1RLH)

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Veröffentlichung

am 27.10.2007 um 11:44 Uhr

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