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TV Werne von 1903 e. V. |
Werner gewinnen das "Spitzenspiel" gegen Dortmund mit 83:64
TV Werne – SVD Dortmund 2 83:64 (16:18, 29:12, 19:19, 19:15) „Natürlich sind wir noch nicht bei 100 Prozent. Wichtig war, das Spiel zu gewinnen. Und gegen Dortmund musst du erstmal mit 19 Punkten gewinnen“, war TV-Trainer Ivan Rosic mit dem Ergebnis zufrieden. Spielerisch hatte seine Mannschaft Luft nach oben: „Wir haben nicht konsequent genug Druck gemacht“, meinte Rosic, und: „Immer wenn wir das Spiel dominiert haben, haben wir einen Gang rausgenommen.“
Schon nach einem Blitzstart der Gastgeber mit einer 4:0-Führung nach Körben von Haywood und Wittwer setzen die Gastgeber nicht konsequent nach und gestatteten den Dortmundern eine 16:12-Führung. Mitte des zweiten Viertels drehten die Werner auf und setzten sich entscheidend ab. Mit einer - wenn auch nicht immer funktionierenden – Pressdeckung über das ganze Feld setzten sie Dortmund unter Druck und bauten die Führung bis zur Halbzeit von 30:28 auf 45:30 aus – was für SVD-Trainer Ansorge nicht an der Stärke des Gegners lag. „In dieser Phase haben wir das Spiel unverschuldet verloren. Werne durfte machen, was es wollte“, beschwerte sich Ansorge über die Unparteiischen. „Die Schiedsrichter haben 22 Fouls gegen Werne gepfiffen und 16 gegen Dortmund. So viel zu diesem Thema“, konterte Rosic. Dass die Gäste dabei auch mit drei berechtigten Unsportlichen Fouls bestraft wurden, war für Ansorge kein Thema. In der zweiten Halbzeit kam der SVD noch einmal auf zehn Punkte heran – dies aber auch nur, weil Rosic seinen Jüngsten Einsatzzeiten gab und der Rest nicht mehr tat, als unbedingt nötig. „Wir haben das Ganze trotzdem kontrolliert und sind nie in Gefahr geraten, dass wir verlieren könnten“, meinte der TV-Trainer. Für Ansorge war es hingegen ein sicheres Zeichen, dass die Werner konditionelle Probleme hatten – und zwei Verbündete: „Die Schiedsrichter haben ein enges Spiel heute verhindert.“ Konter Rosic: „Vom Tabellenvierten hatte ich mehr erwartet. - (WA) TV Werne: Stern, Meinert (3), Haywood (24/2), Wittwer (20), Manske, Aaron (12/2), Heptner, König (4), Niehüser (2), Freieinstein (18/1), Brüggemann, Mersch Verwandte Artikel |