Ein Verein unter dem Dach des
TV Werne von 1903 e. V.
Potrait: Thomas Gebhardt
Halten, werfen, schießen
Das sportliche Leben des Thomas Gebhardt ist der ständige Wechsel. Fußball- und Basketballtrainigseinheiten wechseln sich ab, an Sonntagen steht er nachmittags erst im Tor des Bezirksligisten SV Südkirchen, fast direkt danach geht es für die Basketballer des TV Werne auf Punktejagd. Ein Porträt.
Thomas Gebhardt im Trikot der 2. Herren -
Foto: Ruhr Nachrichten
Und das Ganze noch mit Erfolg, wie am vergangenen Wochenende, als der 24-Jährige mit der zweiten Mannschaft des TV Werne in die Basketball-Landesliga aufstieg. Thomas Gebhardts erste Leidenschaft ist der Fußball - seit seinem vierten Lebensjahr. Stammverein ist der VfL Werne, nach der D-Jugend wechselte er für eine Saison zum Werner SC, dann ein Jahr SuS Oberaden.

Als B- und A-Jugendlicher spielte er beim VfL Bochum, galt als talentierter Torwart und hatte Einsätze in der Regionalliga, die höchste Klasse in dieser Altersstufe. Eine schwere Verletzung zwang ihn zu einer neunmonatigen Pause. Als er wieder fit war, hatte er Gewichtsprobleme. „Das war für mich das Aus in Bochum“, erinnert er sich.

Die Pfunde zu viel sind heute sein Markenzeichen - wer ihn nicht kennt, wundert sich über seine Beweglichkeit - als Torwart oder als Basketballer. Allerdings hatte er in dieser Zeit seine Leidenschaft zum Basketball entdeckt. „Über die Schule und Freunde bin ich dazu gekommen und habe mich als 17-Jähriger dem TV Werne angeschlossen.“ Er spielte in der U18 des TV Werne, Sanel Ibrahimoglu war sein erster Basketballtrainer.

Seine Fußballkarriere nahm er beim Werner SC wieder auf, über den SC Capelle kam er zum SV Südkirchen. „Das ist eine junge Truppe mit einem Super-Vereinsklima, dazu haben wir mit Mark Bördeling einen überragenden Trainer.“

Aber auch als Basketballer hat er es bislang recht weit gebracht, hatte schon Einsätze in der ersten Herrenmannschaft des TV Werne, der immerhin in der 2. Regionalliga zuhause ist.

Und welchen Sport zieht er vor, ist seine Nummer 1? Da gibt er sich diplomatisch: „Ich mag beide Sportarten gleich gerne, der Fußball begleitet mich fast mein ganzes Leben lang, mit ihm, aber auch mit dem Basketball verbinden mich viele Emotionen." Dazu gehört auch der Aufstieg in die Landesliga. „Wir waren der Favorit, sind die ganze Saison gejagt worden und haben es geschafft.“
Quelle: Ruhr Nachrichten

Informationen

Datum: 24.03.2009
Kategorie: Allgemein

Teilen