TV Werne - BBG Herford 86:65 (29:15, 15:19, 19:15, 23:16)
Mit Sim-Jü-Schwung zum Sieg

Der TV Werne hat sein Sim-Jü-Heimspiel in der Ballspielhalle am Samstagabend gewonnen. Die BBG Herford war beim 86:65 (29:15, 15:19, 19:15, 23:16) in Werne überfrodert. Den Grundstein zum Erfolg in der nicht gut gefüllten, dafür umso stimmungsvolleren Halle legte das Rosic-Team in den ersten zehn Minuten.

Eine "Humba", wie es der Fußballer nennt, ist im Basketball nicht unbedingt die Regel. Aber es war ja auch am Samstag "Sim-Jü". Und da waren auch die jungen Damen und Herren auf den Zuschauerrängen in bester Form, auch wenn sie bei weitem nicht so zahlreich erschienen wie sonst.

Dass der TVW in Haspe eine empfindliche Niederlage erlitten hatten, war ihm zu Beginn der Partie nicht anzumerken. Das Team setzte die von Trainer Ivan Rosic geforderte "Härte unter dem Korb" um, und war zugleich sehr spielfreudig. Herford dürfte sich durchaus überrannt fühlen - nach den ersten zehn Minuten lag die BBG bereits mit 14 Punkten im Hintertreffen.

Die Werner waren mit dieser starken Startphase aber zunächst zufrieden, die Gäste fingen sich langsam. Durchgang Nummer zwei ging mit vier Zählern an die Ostwestfalen, auch weil der TV jetzt gegen Top-Scorer Matt Marinchick nicht mehr zupackend genug agierte. Die Zehn-Punkte-Führung zur Pause ließ in der Ballspielhalle noch Spannung offen.

Und Herford wollte es tatsächlich noch einmal wissen. Zu Beginn des dritten Viertels hatten sie die Gastgeber scheinbar "am Wickel", lagen nur noch sechs Punkte zurück. Doch rechtzeitig übernahmen im TV-Team Travor Wittwer oder der in der Deckung sehr überzeugende Radek Manske das Heft des Handelns in die Hand. Signalhafte Aktionen wie Wittwers "Monster-Block" ließen den Sieg immer mäher rücken.

Im Schluss-Durchgang war es endgültig vorbei mit der Herforder Herrlichkeit. Die Rot-Weißen gaben sich auf und der TV durfte den Sieg in die Höhe schrauben. Die knapp 200 Zuschauer freute es - und schuf die richtige Stimmung für den anschließenden Kirmes-Bummel. Mit 8:2-Punkten nach fünf Spielen liegen die Werne prima im Rennen und strahlen über Platz zwei.

TV Werne: Aaron (18), Meinert (9), Schulze-Kalthoff, Docenko, Manske (4), Stachula (2), Wittwer (26), Lüttecke, Flilpovic (5), Langos (4), Tübel, Goldsmith (18)

Kategorie:
1. Herren (1RLH)

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Veröffentlichung

am 26.10.2008 um 22:36 Uhr

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